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Diana

London, 1995: Diana lebt bereits von Prinz Charles getrennt im Kensington Palace und wartet auf die Scheidung. Eines Tages begegnet sie Dr. Hasnat Khan und ist sofort fasziniert von dem engagierten Herzchirurgen. Durch ihn entdeckt sie nicht nur das private Glück, sondern auch, dass sie ihre Popularität nutzen kann und widmet sich verstärkt karitativen Zwecken. Die meistfotografierte Frau der Welt träumt von Normalität abseits des Rampenlichts. Doch Diana und ihre große Liebe werden auf Schritt und Tritt von Paparazzi verfolgt …


GBR 2013
120 min
Genre: Drama
Regie: Oliver Hirschbiegel
Darsteller: Douglas Hodge, Naomi Watts, Naveen Andrews
Studio: TeleMunchen
FSK: o.A.
Preis: € 4,98
Preis HD: € 5,98

Letzte Chance!

Inhalt

London 1995. Diana (Naomi Watts) lebt bereits von Prinz Charles getrennt in Kensington Palace und wartet auf die Scheidung. Während sie ihr Leben neu ordnen muss, begegnet sie eines Tages Dr. Hasnat Khan (Naveen Andrews) und ist sofort fasziniert von dem engagierten Herzchirurgen. Mit ihm findet Diana nicht nur das private Glück, nach dem sie sich immer gesehnt hat. Sie entdeckt, dass sie ihre Popularität nutzen kann und widmet sich verstärkt karitativen Zwecken. Die meistfotografierte Frau der Welt träumt von Normalität abseits des Rampenlichts und denkt sogar daran, mit Hasnat in dessen Heimat Pakistan zu leben. Doch den Mediziner schreckt die Idee ab. Er will die Beziehung geheim halten, denn Diana ist nach wie vor die Mutter des zukünftigen Königs von England – und wird auf Schritt und Tritt von Paparazzi verfolgt… 

Quelle: Archiv/ Presseheft

die Produktion

Dianas Geschichte auf die Leinwand bringen...
Die Idee zu „Diana“ entstand bereits vor einigen Jahren im Hause Ecosse Films: Die Filmemacher wollten die Liebesgeschichte von Diana und dem britisch-pakistanischen Herzchirurgen Dr. Hasnat Khan erzählen. „Uns schien, dass diese Romanze der Schlüssel war, um die letzten Jahre ihres Lebens zu verstehen“, erklärt Robert Bernstein. Zwar stand für die Produzenten fest, dass sie den Film definitiv machen wollten. Unsicher war jedoch, ob sie das Projekt weiterentwickeln konnten, solange die Ermittlungen zu Dianas Tod nicht abgeschlossen waren. Bei der Befragung bestätigte Dr. Khan, dass er eine Beziehung mit Diana hatte. „Er ging sogar ins Detail – wenn auch diskret. Das hat uns in unserem Vorhaben bestärkt, denn damit war diese Phase ihres Lebens verbürgt“, erzählt Bernstein weiter. „Also beschlossen wir, die Filmversion in Angriff zu nehmen – nunmehr auf  Grundlage von Tatsachen.“ Dabei war Bernstein von Anfang an nicht an einem klassischen Biopic über Diana interessiert. „Diana“ sollte sich auf die Person konzentrieren, zu der sich Diana in ihren letzten Lebensjahren entwickelte, nicht auf ihren tragischen Tod. „Wenn man sich mit der Biografie einer Berühmtheit beschäftigt, muss man sie auf einen bestimmten Zeitabschnitt verdichten, möglichst anhand einer wichtigen, aber wenig geläufigen Beziehung. So lässt sich der Standpunkt des Filmemachers, seine Sicht auf das Leben dieses Menschen verdeutlichen. Diana fand in diesen zwei Jahren zu sich selbst. Und zu unserem großen Glück ist diese Entwicklung einer Romanze geschuldet“, fährt Bernstein fort. „Diana hat viel Gutes getan. Mit ihrem Engagement für Minen-Opfer hat sie Pionierarbeit geleistet. Es ist  uns wichtig, diesen Zusammenhang aufzuzeigen. Ihr Gefühlsleben spielte bei ihrer persönlichen Entwicklung eine entscheidende Rolle – dass sie überhaupt zu der selbstbewussten Frau werden konnte, die sie am Ende ihres Lebens war. Und Hasnat war der Schlüssel dazu.“  Die Umsetzung der Geschichte für die Leinwand vertrauten die Produzenten dem renommierten Bühnen- und Drehbuchautor Stephen Jeffreys an, mit dem sie bereits ein Filmprojekt über Florence Nightingale entwickelten. „Wir wollten unbedingt mit Stephen zusammenarbeiten, weil er ein fantastischer Autor ist, der vor allem Charaktere entwickeln kann“, so Bernstein. Die Produzenten trafen sich also mit Jeffreys und legten ihm ein dreiseitiges Exposé über Diana und Khan vor. Er nahm es mit und kehrte wenige Tage später mit einem Arm voll bunter Schaubilder zurück, in denen er die Handlung veranschaulichte. „Ich sehe uns noch  mit Ecosse und unserem Recherche-Team im Café der Buchhandlung Waterstone's Piccadilly über diesen Karten grübeln. Da wussten wir, dass wir hier etwas ganz Besonderes hatten“, erinnert sich Bernstein. Als wichtiger Ausgangspunkt für sein Drehbuch diente Jeffreys eine persönliche Begegnung mit Diana: 1989 hatte sie ihm bei der Verleihung der Evening Standard Theatre Awards im Royal Court Theatre einen Preis überreicht. „Als ich mit ihr sprach, wirkte sie ganz anders, als die Presse sie damals darstellte: keine hirnlose Tussi, sondern eine geistreiche und intelligente Frau. Dieses Fünf-Minuten-Gespräch mit Diana war mein Leitstern, während ich am Drehbuch saß. Wenn ich mir vorzustellen versuchte, was sie wohl an dieser Stelle sagen würde, hörte ich ihre Stimme in meinem Kopf.“Es ist nicht leicht, realen Personen und Ereignissen gerecht zu werden. Über eine der berühmtesten Frauen der Welt zu schreiben, war für Stephen Jeffreys also eine große Herausforderung. „Bei jedem biografischen Film kommt es besonders auf die Momente an, für die es keine Zeugen gibt, auf das, was sich im Privaten abspielt, meistens zwischen zwei Menschen – und niemand weiß genau, wie es sich zugetragen hat. Bei diesen Szenen musste ich mich von allen Fakten lösen. Das ist wie ein Blindflug, getragen von Empathie und Fantasie. Das war der schwierigste Teil.“ Die Filmemacher wollten Dianas Leben so realitätsnah wie nur möglich einfangen. Entsprechend umfangreich waren die Recherchen anhand von Archiven und Quellen, Gesprächen mit Beratern und Menschen, die Diana kannten. „Selbstverständlich mussten wir manches dramatisch zuspitzen denn wir können nicht wissen, was sich hinter verschlossenen Türen abgespielt hat. In diesen Szenen versuchen wir aber stets, die  Situation und Stimmung richtig zu treffen“, merkt Produzent Robert Bernstein an. Zur Einstimmung las Jeffreys eine Flut von Büchern und Artikeln zum Thema. Das wichtigste war sicher „Diana: Her Last Love“ von Kate Snell, die auch als Beraterin für den Film engagiert wurde. Ihre Biografie, die Ecosse optioniert hat, setzt sich detailliert und mit geradezu forensischem Gespür mit der Beziehung von Diana und Dr. Khan auseinander. „Kate stellte uns einigen Leuten vor, die Diana nahestanden, und wir interviewten sie, was eine enorme Hilfe war“, berichtet Bernstein. „Manche Einsichten, die der Film vermittelt, verdanken wir definitiv Kates journalistischen Fähigkeiten.“ Daneben las Stephen Jeffreys Sarah Bradfords Biografie „Diana“, die „ihre persönliche Entwicklung mit Abstand am besten beschreibt“, so der Autor. Ein großes Privileg war zudem das Treffen mit Oonagh Shalney-Toffolo, einer von Dianas Heilerinnen, die Jeffreys wertvolle Einblicke in Dianas spirituelle Seite geben konnte. „Und ein großes Stück weitergebracht hat mich auch ein Mittagessen mit David Puttnam im britischen Oberhaus: Er kannte Diana gut und sagte mir, ich hätte sie wirklich gut getroffen.“

Quelle: Archiv/ Presseheft